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| Kanusport:
(Deutscher Kanu-Verband e.V.) |
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Wedau Höhepunkt im Kampf um die WM-Tickets
Pressemitteilung Duisburg. Die Regattabahn auf der Wedau in Duisburg ist gerüstet für die vierte
Weltcupveranstaltung der Kanurennsport-Elite vom 20.-22. Juni. 42 Nationen werden
nach dem letzten Stand bei diesem hochkarätigen Kräftemessen dabeisein und somit
auch einen schweren Prüfstein für das deutsche Nationalteam bei seiner internationalen
WM-Qualifikation bilden. Die Latte für die DKV-Athleten liegt hoch: Nur wer sich in
den Finals als bestes deutsches Boot in den Einer-Disziplinen bis Rang acht und in den
Zweier- und Vierer-Disziplinen bis Rang sechs platzieren kann, darf sich Hoffnungen auf
einen Einsatz bei den Weltmeisterschaften vom 10.-14. September in Gainesville/USA
machen. Chefbundestrainer Josef Capousek und sein Trainerteam vertrauen bei der
Einsatzkonzeption des deutschen Teams auf eine Mischung von größtenteils erfahrenen
Athleten, ergänzt durch einige junge Sportler, die in den vorangegangenen
Qualifikationsrunden mit vielversprechenden Leistungen aufwarten konnten. Das
Hauptaugenmerk liegt dabei eindeutig auf den 12 olympischen Disziplinen.
So trägt bei den Damen Doppel-Olympiasiegerin Katrin Wagner (Potsdam) im K1 über
500m – wo auch in diesem Jahr wieder um den Birgit-Fischer-Cup gekämpft wird – und
über 200m sowie gemeinsam mit ihrer Klubkameradin Manuela Mucke auch im K2
über 500m die deutschen Hoffnungen. Im K2 über 1000 und über 200m verzichtet das
deutsche Team auf einen Start. Im K4 der Damen nehmen die junge Mannheimerin
Carolin Leonhardt sowie Maike Nollen (Berlin), Judith Hörmann (Karlsruhe) und Nadine
Opgen-Rhein (Essen) den Kampf mit der Weltelite über
500 und über 200m auf, dazu kommt ein zweites deutsches Boot aus dem U23-Team
in der Besetzung Caroline Kratochwil (Neubrandenburg), Chantal Simon (Karlsruhe),
Anja Hebestreit (Essen) und Conny Waßmuth (Magdeburg) auf allen drei Strecken zum
Einsatz. Nach ihrem guten Abschneiden beim Weltcup in Posen mit Rang drei im K1 über
1000m geht die junge Magdeburgerin Friederike Leue auch in Duisburg erneut über
diese Distanz an den Start.
Nicht für einen Einsatz in Duisburg berücksichtigt werden konnte nach ihrer Rückkehr
aus Australien die nun für die KG Essen startende mehrfache Weltmeisterin Katrin
Borchert. Nach der Regelung bislang noch offener Wechselformalitäten zwischen den
beiden Nationalverbänden zeichnet sich nun wohl in Duisburg eine Entscheidung des
ICF-Exekutivkomitees für ihre künftige Startberechtigung für Deutschland ab.
Die Stützen des deutschen Teams bei den Herren bilden allen voran Olympiasieger und
Weltmeister Andreas Dittmer (Neubrandenburg), der wie auch der Potsdamer Peter
Hörnig im C1 auf allen drei Strecken am Start sein wird, ferner die 500m-Weltmeister in
Zweierkajak Ronald Rauhe (Berlin) und Tim Wieskötter (Potsdam), die sowohl die 500m
KANUpress · Nr. 4/200 · 19. Juni 2003
als auch die 200m bestreiten, sowie der K4 mit den Magdeburgern Andreas Ihle, Mark
Zabel, Björn Bach und dem Berliner Stefan Ulm mit einem Start über 1000 und 500m.
Ihren guten Eindruck beim Weltcup in Szeged werden auch Jan Schäfer (Essen) im K1
über 1000m und die neue Kombination Tim Huth / Marco Herszel (beide Magdeburg)
im K2 über 1000m erneut bestätigen wollen, wobei letztere auch über die 500m-
Distanz starten.
Vor seiner internationalen Wettkampfpremiere in diesem Jahr im
Nationalteam steht Björn Goldschmidt (Karlsruhe), der den K1 über 1000 und über
500m bestreiten wird. Weiterhin ist der DKV im K1 durch Lutz Altepost (Essen) über
500m und durch Ronald Rauhe über 200m vertreten. Auf der Sprintdistanz kommt
zudem im K2 die Kombination Tim Huth / Lutz Altepost zum Einsatz. In den
Entscheidungen der Canadier-Zweier tragen die Neubrandenburger Stefan Uteß /
Thomas Lück über 1000m und die Leipzig-Essener Duo Christian Gille / Tomasz
Wylenzek über 500m die Hoffnungen des DKV, während die 200m nicht besetzt
werden.Sowohl im Kajak-Vierer als auch im Canadier-Vierer bekommen in Duisburg
weitere Athleten aus dem U23-Team Gelegenheit, internationale Wettkampfpraxis zu
sammeln. So werden im Kajak Andre Puff (Potsdam), Frank Schneider (Mannheim),
Torsten Eckbrett (Potsdam) und Arnd Goldschmidt (Karlsruhe) über 1000 und über
500m sowie mit Torsten Lubisch (Berlin) anstelle von Torsten Eckbrett über 200m
starten, während der beim vorangegangenen Weltcup in Posen erfolgreich eingesetzte
C4 mit Thomas Reppich (Berlin), Marko Hentschel (Leipzig), Stefan Holtz (Karlsruhe)
und Silvio Richly (Potsdam) alle drei Distanzen bestreitet. Weitere Informationen http://www.kanuduisburg.de
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Autor: hh
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Artikel
vom 20.06.2003, 10:56 Uhr
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Otto Rehhagel Was soll man schon erwarten? Der hat früher immer Dynamo Ost-Berlin zum Titel gepfiffen.
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