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| Kanusport:
(Deutscher Kanu-Verband e.V.) |
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Kanurennsport-Weltmeisterschaften: Olympiaqualifikation ist das Hauptziel
Gainesville/Duisburg. Wenige Tage noch, dann wird es ernst für die Athleten und
Trainer des DKV-Rennsportteams: In Gainesville, dem Regattakurs der Olympischen
Spiele von 1996, steht bei den bevorstehenden Welttitelkämpfen auch in diesem Jahr
bereits Olympia im Blickpunkt, denn in den USA müssen die Startplätze für die Spiele im
nächsten Jahr erkämpft werden. Insofern ist das diesjährige Championat auch für das
DKV-Team keine “normale” WM: “Unser Ziel war von Anfang an, möglichst in allen
Disziplinen die Qualifikation für Athen zu erreichen. Das bedeutet für die Athleten, die
den Deutschen Kanu-Verband in Gainesville vertreten, sich in den Einerdisziplinen unter
den ersten acht und in den Zweier- und Viererdisziplinen unter den ersten sechs zu platzieren,
ein zugegeben äußerst anspruchsvolles Vorhaben, wenn man bedenkt, wie eng
die Weltspitze in vielen Disziplinen mittlerweile zusammengerückt ist”, unterstreicht
Chefbundestrainer Josef Capousek. Insgesamt – sofern keine unvorhergesehenen Entwicklungen
einen Strich durch die Rechnung machen – sieht die Einsatzkonzeption folgende
Starts der DKV-Athleten in Gainesville vor:
Bei den Damen wird Katrin Wagner über 500m im K1 sowie im K2 mit ihrer Potsdamer
Klubkameradin Manuela Mucke die Olympiaqualifikation anstreben und darüber hinaus
den K1 über 1000m besetzen, wo sie letztes Jahr in Sevilla Vizeweltmeisterin wurde. Im
K2 über 1000m wird ebenfalls das Vizeweltmeister-Boot von Sevilla, Manuela Mucke /
Nadine Opgen-Rhein (Essen) an den Start gehen. Im K4 ruhen die deutschen Hoffnungen
über die 500- und über die 200m-Distanz auf dem neu formierten Boot mit Maike
Nollen (Berlin)/ Judith Hörmann (Karlsruhe)/ Carolin Leonhardt (Mannheim) und Nadine
Opgen-Rhein. Weitere Disziplinen werden bei den Damen nicht besetzt. Im Kajak der Herren bereiten sich die Titelverteidiger im K2 über 500m Ronald Rauhe
(Berlin) / Tim Wieskötter (Potsdam) auf den Start über 500 und über 200m sowie
Sprintweltmeister Ronald Rauhe auch im K1 über 200m vor. Außerdem werden im K1
die Essener Jan Schäfer und Lutz Altepost über 1000m bzw. 500m versuchen, die
Olympiaqualifikation zu schaffen. Für den K2 über 1000m sind Tim Huth / Marco Herszel
(beide Magdeburg) vorgesehen, und im K4 über 1000 und über 500m nimmt das
Vizeweltmeister-Quartett von Sevilla, Andreas Ihle / Mark Zabel / Björn Bach (alle
Magdeburg) und Stefan Ulm (Berlin) die Auseinandersetzung mit der Weltelite auf. Im
K4 über die 200m-Distanz gehen voraussichtlich Jan Schäfer / Tim Huth / Marco Herszel
und Björn Goldschmidt (Karlsruhe) an den Start.
Im Canadierbereich wird der Neubrandenburger C1-Olympiasieger und Weltmeister
Andreas Dittmer versuchen, seinen Titel über 1000m zu verteidigen und darüber hinaus
über 500 und 200m an den Start gehen. Die Hoffnungen im C2 über 1000m trägt das
Neubrandenburger Duo Thomas Lück / Stefan Uteß. Im C2 über 500m ruhen die Hoffnungen
des DKV nunmehr auf Thomas Lück und dem Potsdamer Peter Hörnig. Nicht
besetzt werden der C2 über 200m sowie die C4-Disziplinen.
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Original-Pressemitteilung
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Artikel
vom 09.09.2003, 14:35 Uhr
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Paul Breitner Ich habe nur immer meinen Finger in Wunden gelegt, die sonst unter den Tisch gekehrt worden wären.
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