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(Westdeutscher Tischtennis-Verband e.V.) |
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ETTU-Pokal: Plüderhausen legt vor
Die Entscheidung im Kampf um den ETTU-Pokal der Herren ist nach dem ersten Finale noch völlig offen: Einen leichten Vorteil hat sich allerdings der SV Plüderhausen durch den 3:2-Erfolg im Bundesliga-Duell bei Müller Würzburger Hofbräu verschafft.
Zunächst hatte es sogar so ausgesehen, als würden die Gäste vor 550 Zuschauern in der s'Oliver-Arena bereits den Grundstein für den zweiten ETTU-Cupsieg nach 2002 legen. Zur Pause führte der SVP nämlich mit 2:0, wobei vor allem der Erfolg von Aleksandar Karakasevic gegen den Hongkong-Chinesen Leung Chu-Yan überraschte. Zum Auftakt hatte Trinko Keen den Chinesen Feng Zhe mit 3:1 geschlagen. Abwehrspieler Evgueni Chtchetinine brachte die Würzburger mit einem knappen und nicht unbedingt erwarteten Fünfsatzsieg über Ferenc Pazsy, dem er zuletzt zweimal unterlegen war, zurück ins Match. Würzburgs Trainer Tibo Rozsnyoi: "Evgueni hat uns wieder Hoffnung gegeben". Diese wuchs mit dem 2:2-Ausgleich durch Feng Zhes starke Leistung gegen Aleksandar Karakasevic, und bei so viel Rückenwind hätte Würzburgs Manager Frank Müller "eigentlich noch den Sieg für uns erwartet." Doch den sicherten sich die Gäste in Person des überragenden Trinko Keen: Der Niederländer bezwang Leung Chu-Yan nach einem 1:2-Satzrückstand mit 3:2. "Wir waren dem 3:0 nahe, sind aber natürlich auch mit dem 3:2-Sieg zufrieden, weil mit den Ergebnissen vor der Pause nicht unbedingt zu rechnen war", kommentierte Plüderhausens Sportlicher Leiter, Ulrich Engele, das Resultat. Angesichts des Spielverlaufs kann auch Würzburg mit der knappen Niederlage leben. "Die Chancen sind nach wie vor fifty-fifty", sagt Frank Müller, dem freilich die schwache Form von Leung Chu-Yan Kopfzerbrechen bereitet: "Ich weiß nicht, was mit ihm los ist. Vielleicht gelingt es unserem Psychologen, dahinter zu kommen." Nicht zuletzt deshalb bemüht sich Würzburg darum, fürs Rückspiel am kommenden Freitag, 20. Mai, ab 19.30 Uhr in Plüderhausen den eigentlich erneut beim japanischen Super Circuit verpflichteten Petr Korbel loszueisen. Auf den Tschechen hatte Würzburg im Hinspiel verzichten müssen, wie auch Plüderhausen auf ihre ebenfalls in Japan spielenden Schweden Jörgen Persson und Jan-Ove Waldner. Mit ihnen rechnet Ulrich Engele auch nächsten Freitag nicht. Die Spiele im Überblick: Final-Hinspiel: Würzburg - Plüderhausen 2:3: Feng – Keen 7:11, 11:9, 10:12, 10:12; Leung – Karakasevic 9:11, 6:11, 11:9, 11:6, 7:11; Chtchetinine – Paszy 13:11, 11:5, 5:11, 7:11, 11:7; Feng – Karakasevic 12:10, 9:11, 11:5, 11:5; Leung – Keen 12:10, 9:11, 11:9, 9:11, 7:11. Final-Rückspiel: Fr. 20.05. 19.30 Uhr: ETTU-Pokal, 2. Finale: SV Plüderhausen – Müller Würzburger Hofbräu
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Original-Pressemitteilung
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Artikel
vom 17.05.2005, 13:44 Uhr
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