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Squash: (Deutscher Squash Rackets Verband e. V.)
Deutschlands Squash-Herren überzeugend

Deutschlands Herren kehren mit breiter Brust aus dem pakistanischen Islamabad zurück: Stefan Leifels, Simon Rösner (beide Paderborner SC), Simon Baker und Patrick Gässler (beide Sport-Insel Stuttgart) unterlagen zwar im letzten Spiel den Südafrikanern denkbar knapp 1:2, kamen damit jedoch auf den zehnten Platz und erreichten die beste WM-Platzierung seit Jahren. Weltmeister wurde nach 1995 und 1997 zum dritten Mal England, das im Finale die Ägypter (Weltmeister 1999) mit 2:0 bezwang (das dritte Spiel wurde nicht mehr ausgespielt). Auf Rang 3 landeten die Franzosen, die sich gegen Kanada mit 2:1 durchsetzten.
Das deutsche Quartett, das als einzige ungesetzte Mannschaft die Runde der besten 12 Teams erreichte, war in eine Gruppe mit Ägypten (2 gesetzt), Neuseeland (11 gesetzt) und Iran gelost worden. Hier kam es darauf an, zumindest Platz 2 zu erreichen, um nicht von vorneherein um die hinteren Platzierungen spielen zu müssen. Dank einer konzentrierten Mannschaftsleistung im ersten Spiel gegen Neuseeland gelang ein Auftakt nach Maß: Simon Baker und Simon Rösner holten die Siegpunkte. Deutschlands Nummer 1, Stefan Leifels, verlor erst im fünften Satz gegen seinen neuseeländischen Konkurrenten.
Die glatte Niederlage gegen Ägypten war ebenso einkalkuliert wie der klare Sieg über den Iran. Damit war Platz 2 gesichert und Deutschland traf wieder einmal, wie so oft bei Welt- und Europameisterschaften in der Zwischenrunde auf Wales. Bei einem Sieg hätte das Team von Bundestrainer Barry Dodson um die Plätze 1 bis 8 gespielt. Paderborns Stefan Leifels hatte den früheren Top-5-Spieler der Weltrangliste, Alex Gough, am Rande einer Niederlage und gab sich erst nach fünf Sätzen geschlagen. Seine Grenzen bekam dagegen der junge Simon Rösner gegen David Evans aufgezeigt. Evans, vor drei Jahren noch unter den Top 10 der Weltrangliste, ließ dem momentan wohl größten deutschen Nachwuchstalent keine Chance. Stuttgarts Simon Baker holte den Ehrenpunkt mit seinem Sieg gegen den Waliser Gavin Jones.
Damit war klar, dass das deutsche Team um die Plätze 9 bis 12 spielen musste. Das nächste Spiel gegen Indien sollte hier die Weichen in Richtung Platz 9 stellen. Das Team mit Simon Rösner, Simon Baker und Patrick Gässler ? Leifels pausierte wegen Erkrankung, siegte 3:0, allerdings nach hart umkämpften Einzelmatches.
Platz 9 oder 10 war nun die Frage im letzten Spiel und die Südafrikaner die Gegner. Diesmal geriert der Auftakt nicht nach Maß: Stefan Leifels verlor glatt in drei Sätzen gegen den routinierten Rodney Durbach. Davon gänzlich unbeeindruckt zeigte Simon Baker, dass er auch noch im letzten Spiel des Turniers ausreichend Kraftreserven hat. In fünf Sätze fightete er Clinton Leeuw nieder und hatte mit nur einer Niederlage in sechs Spielen die beste deutsche Bilanz aufzuweisen. Simon Rösner hatte es nun in der Hand gegen den 20 Jahre älteren Mike Toothil. Doch Erfahrung nicht Jugend gab den Ausschlag und so verblieb Platz 10.
Dennoch muss der deutschen Mannschaft attestiert werden, dass sie das wohl beste Turnier seit Jahren gespielt hat, und dass die Mischung aus erfahrenen (Leifels und Baker je 32 Jahre alt) und jungen Spielern (Rösner 18 Jahre, Gässler 21 Jahre) aufgegangen ist. Sicher eine wichtige Erkenntnis für den Bundestrainer.
DSRV-Präsident Michael Elger war denn auch absolut zufrieden mit dem Abschneiden und dem Auftreten des deutschen Teams in Pakistan: ?Sie haben Deutschland würdig und gut vertreten.? Zwar habe man unter den ersten vier leider noch nichts zu bestellen, aber ?wir haben uns unter den Top 10 der Welt etabliert, machbares Ziel sollte sein, die Plätze 5 bis 8 zu erreichen ?. Sein Lob ging sowohl an die Vereine Paderborn und Stuttgart sowie an Bundestrainer Barry Dodson, die das Team topfit ins Rennen geschickt haben, was gleich am ersten Ergebnis gegen Neuseeland abzulesen war.
Groß war die Freude bei den Engländern, die nach acht Jahren sich wieder als weltbeste Squash-Mannschaft feiern lassen durften. Sie benötigten jedoch einen Schotten dazu. Peter Nicol ? vor vier Jahren ?ausgewandert? ? machte durch seinen Sieg über Mohammed Abbas den Triumph perfekt. Zuvor hatte Englands Nummer 1 und Nummer 2 der Weltrangliste, James Willstrop, den Grundstein gelegt. Er besiegte den frisch gebackenen ägyptischen Einzelweltmeister Amr Shabana.
Weitere Informationen unter: www.squashnet.de


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Original-Pressemitteilung
Artikel vom 16.12.2005, 15:56 Uhr
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