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American Football: (Darmstadt Diamonds)
Eine Nachricht aus dem Portal Freestyle Darmstadt
 
Überraschungssieg der Diamonds gegen Stuttgart

Die Darmstadt Diamonds haben wieder ihre Heimstärke bewiesen: Gegen die favorisierten Stuttgart Scorpions konnten die Südhessen in einer sehr spannenden Partie mit 18:16 (9:7, 0:9, 6:0, 3:0) die Oberhand behalten und haben nun ein ausgeglichenes Punktekonto. Dabei haben die Diamonds diesen Sieg einer herausragenden Defensivabteilung zu verdanken, die gegen die Angriffs-Maschinerie der Gäste in der zweiten Spielhälfte keine Punkte zuließ.
Unterstützt wurde dies durch zahlreiche Nachlässigkeiten der Stuttgarter, teils in Form von mehreren Ballverlusten, teils durch viele unnötigen Strafen für über 140 Meter. Auf Darmstädter Seite indes fehlten noch immer die beiden Running Backs Torrance Brown und Sebastian Reeg. Für sie spielte Tim Fay, sowie der wieder reaktivierte Routinier Douglas Hacker. Weitere Ausfälle waren Alex Marquardt, Oliver Scherf, Oliver Grytz, Fidel Shipman und Michael Sott.
Wie die meisten Spiele der Diamonds 2006 begann auch diese Partie positiv für die Südhessen. Gleich im ersten Spielzug lief Spielmacher Dax Michelena über 60 Meter weit bis kurz vor die Endzone der Gäste. Wenig später warf der Quarterback einen kurzen Touchdown-Pass auf Malcolm Sharp zum 7:0. Die Schwaben indes zeigten sich im Gegenzug nicht wie das erwartet routinierte Team. Sie starteten gleich mit zwei Fumbles (Ballverlusten), von denen der zweite von Diamonds-Spieler Christoph Hohenester erobert wurde. Diese gute Feldposition konnte die Offensive leider nicht in Punkte ummünzen — der Fieldgoal-Versuch landete knapp neben dem Tor.
Nun präsentieren die Scorpions ihr gewohntes ungewöhnliches Offense-System. Die Diamonds-Defensive zeigte sich zu diesem Zeitpunkt der Partie gut eingestellt, doch entwischte ihr US-Spieler Christopher Jackson an der Mittellinie und lief bis in die Darmstädter Endzone zum 7:7 Ausgleich. Die Offensivabteilung der Südhessen hatte so ihre Probleme mit der aggressiven Stuttgarter Defensive. Bis zur Halbzeit konnten die Diamonds keine Offensiv-Punkte mehr erzielen — zu selten konnte man großen Raumgewinn erzielen.
Anders die Defensiv-Abteilung der Diamonds, die immer besser mit dem Schwaben-Angriff zurecht kam. Dies setzte Patrick Schmidt sogar in Punkte um, denn er brachte Patrick Geiger in der Scorpions-Endzone zu Boden für eine Safety und 2 Punkte. Schmidt und Geiger kennen sich noch aus Jugendzeiten, denn im Junior-Bowl-Endspiel 2001 wurden beide zu den besten Spielern der Begegnung gewählt.
Auch wenn die Darmstädter Defensive auf der Hut war — ganz konnte sie die Gäste nicht ausschalten. So gelang den Skorpionen durch 2 „Big Plays” (ein langer Lauf von Geiger und ein 30-Meter-Touchdown Fang von Wesley) erstmals die Führung. Doch es kam noch schlimmer für die Gastgeber: Schon in der nächsten Angriffsserie verletzte sich der etatmäßige Spielmacher Dax Michelena. Für ihn kam der 23jährige Nachwuchs-Quarterback Johannes Mannsee.
Noch vor der dem Pausentee erhöhten die Gäste trotz toller Defense-Aktionen von Gregor Rullik, Joel Abongi und Christoph Hohenenster zum Pausenstand von 9:16.
In Halbzeit zwei spielte die Darmstädter Abwehr noch besser, die erste geglückte Aktion ging aber vom Special-Team aus: Der Ballverlust beim Kick-Return der Scorpions wurde von den Diamonds aufgenommen, so dass die Offensive in gute Feldposition kam. Der wiedergenesene Michelena fand Marc Fauquembergue mit zwei sehenswerten Pässe, bevor Douglas Hacker die letzten Meter per Lauf überbrückte und den 15:16 Anschluss erzielte. Der Extrapunkt wurde von Stuttgart geblockt und sogar bis in die Endzone zurückgetragen, doch wegen einer Strafe blieben die Gäste ohne Punkte.
Den Schwaben war auch weiterhin das Pech treu: In der darauffolgenden Angriffsserie versuchte sich Scorpions-Kicker Sascha Wurster an einem Fieldgoal, doch der Ball prallte auf die Querlatte — wieder keine Punkte, es blieb bei der knappen Gäste-Führung.
Im Schlussviertel spitzte sich dann die Lage zu: Stuttgarts 50-Meter-Touchdown fand bei der Schiedsrichter-Crew wegen einer Strafe keine Anerkennung. Zudem landete das folgende Zuspiel von Quarterback Patrick Fajfr bei Diamonds-Verteidiger Kevin Brickus, der sein Team wieder in Ballbesitz brachte. Durch zwei sehenswerte Läufe von Tim Fay fand man sich nur 10 Meter vor der Gäste-Endzone wieder; die Führung war zum Greifen nah. Die größte Chance dazu hatte Jens Frister, doch das Zuspiel von Michelena glitt ihm durch die Finger. So blieb der Fieldgoal-Versuch von Bernd Link, der vor der Begegnung verkündet hatte, nach diesem Spiel seine Football-Karriere zu beenden. Sollte der letzte Kick von Link die Entscheidung bringen? Er tat es, der Versuch aus 30 Metern Entfernung landete zwischen der Torstangen zum 18:16.
Nun war noch etwas über eine Minute zu spielen, und Stuttgart kam in Ballbesitz. Um in kurzer Zeit viel Raum zu überbrücken, muss man auf Passspiel setzten — nicht eben die Spezialität der Schwaben-Offensivabteilung, doch mit zwei langen Pässen auf Christopher Jackson kamen sie in die Darmstädter Hälfte. Der nächste Pass brachte allerdings die Entscheidung zugunsten der Gastgeber, denn das Leder landete in den Händen des Darmstädters Tino Lang. Die Diamonds brauchen die restlichen Sekunden nur herunterlaufen zu lassen, und die Partie war gewonnen.
Cheftrainer Lee Rowland zeigte sich stolz und hocherfreut über die Leistung seines Teams — besonders die der Defense. Zudem haben sich die Diamonds sehr diszipliniert gezeigt, und nur zwei Strafen kassiert. Diese Leistung gilt es bis zum kommenden Samstag zu konservieren, denn dann empfängt man am heimischen Bürgerpark die Munich Cowboys.


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Original-Pressemitteilung
Artikel vom 29.05.2006, 14:30 Uhr
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