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Billard:
(Deutsche Billard-Union e.V.)

Titel nach Thailand

 
Bei der Snooker-Weltmeisterschaft der Amateure im österreichischen Wels hat der junge Thailänder Thepchaiya Un-Nooh den Titel gewonnen und sich damit das Ticket für die Profitour gesichert. Im Finale setzte er sich mit 11:7 gegen den irischen Ex-Profi Colm Gilcreest durch.
Colm Gilcreest hatte im Endspiel den besseren Start erwischt und war mit 3:1 in Führung gegangen. In Frame fünf leitete aber Thepchaiya Un-Nooh mit einem Break von 143 die Wende ein. Bis zum 4:4 blieb es ein enges Rennen, doch dann zog der junge Thailänder davon. Eine Aufholjagd des Iren gegen Ende des Matches kam zu spät. Thepchaiya hatte auf dem Weg zum Titel auch seinen Landsmann James Wattana, einen Ex-Weltmeister, und den starken Chinesen Xiao Guodong geschlagen. Xiao wurde am Ende Dritter durch ein 3:2 über den Iraner Soheil Vahedi.
Patrick Einsle (Wuppertal) und Lasse Münstermann (Berlin) hatten es bei der WM bis in die Runde der letzten 32 geschafft. Lasse Münstermann hatte da dann aber einen rabenschwarzen Tag erwischt, als er gegen den Nordiren Julian Logue mit 0:5 verlor. Patrick Eisnle schied erst nach einem harten Kampf gegen den früheren Weltranglisten-Achten Darren Morgan aus Wales mit 4:5 aus.
Bei den Damen setzte sich die Engländerin Reanne Evens zum dritten Mal nach 2004 und 2007 im Endspiel gegen die Belgierin Wendy Jans durch. Mit 5:3 holte sie die Goldmedaille; dabei hatte Evans einen 2:3-Rückstand wettgemacht. Jans hatte in der Runde der letzten 32 Natascha Niermann (Osnabrück) mit 3:0 geschlagen. Bronze ging bei den Damen an Emma Bonney aus England, die Ching Ching Yu (Hongkong) mit 3:2 schlug.
Bei den Masters wurde der neuseeländische Ex-Profi Dene O’Kane zum dritten Mal nach 2004 und 2005 Weltmeister. Er schlug im Finale den Inder Geet Sethi klar mit 5:1. Auf 4:0 war O’Kane uneinholbar davongezogen, ehe Sethi seinen einzigen Frame gewann. Bronze gab es für den Engländer John Welsh nach einem 3:0 über den Australier Robby Foldvari. Frank Schröder (Karlsruhe) war in der ersten Playoff-Runde gescheitert, während es Olaf Thode (Rüsselsheim) bis in die Runde der letzten 32 geschafft hatte.


Original-Pressemitteilung
Artikel vom 10.11.2008, 08:48 Uhr

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