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Futsal:
(Futsalmarketing Agentur Darmstadt)

Fair und ohne Bande: Futsal wird kommen !

 
Sehr lange wird es Hallenfußball in seiner jetzigen Form wohl nicht mehr geben, denn die neue Spielart, genannt Futsal, wird vom Deutschen Fußball-Bund bevorzugt und bald in den Hallen Einzug halten. Auch in Groß-Gerau gibt es schon einen Verein, der sich Warriors nennt und am Samstag, 25. November, mit einem Turnier in Neu-Isenburg die neu gegründete Oberliga eröffnet. Dabei treffen die Kreisstädter auf FV Bad Vilbel, Eintracht Frankfurt, Metropol Offenbach, die SG DJK Hattersheim, Die Knipser; Frankfurt-Schierstein, die Gorillas Aschaffenburg und Croatia Frankfurt. Die beiden besten Mannschaften der Oberliga fahren zu den süddeutschen Meisterschaften und können sich dort für den DFB-Futsal-Cup qualifizieren. Bei der ersten Auflage belegte Eintracht Frankfurt als hessischer und süddeutscher Meister dort den dritten Platz.
Ihren ersten Auftritt vor eigenem Publikum wollen die Groß-Gerauer feiern, wenn sie am Samstag, 6. Januar, einen Spieltag dieser Oberliga in der Halle A der Martin-Buber-Schule ausrichten. Zumindest verhandeln sie darüber mit dem Hessischen Fußball-Verband. Bis dahin trainieren sie in der Halle B immer samstags von 12 bis 15 Uhr, wobei Neulinge willkommen sind. Futsal ist mittlerweile der offizielle Hallen- und Kleinfeldfußball der Fifa, des Internationalen Fußball-Verbandes. Dabei spielen zwei Mannschaften mit je fünf Kickern und bis zu sieben Auswechselspielern mit einem stark sprungreduzierten (Leder-)Ball ohne Bande auf Handballtore.
Restriktive Regeln verhindern zu hartes, körperbetontes Spiel. Futsal kommt ursprünglich aus Uruguay und ist ein zusammengesetztes Wort aus den spanischen Wörtern Futbol und salon oder auch sala, was soviel heißt wie Hallenfußball.
Warriors-Vorsitzender Marc Reichert ist davon überzeugt, dass sich diese Spielart in großem Stil durchsetzen wird: Futsal ist ein Spiel, das bereits in über 90 Ländern der Welt gespielt wird. Bis auf Großbritannien und Deutschland haben es führende Fußballnationen wie Frankreich Brasilien, Spanien, Italien und Portugal in die Talentförderung integriert. Große brasilianische Fußballer wie Pelé, Zico und Ronaldo spielten in ihrer Jugend ausschließlich Futsal. Sie erlernten hierbei ihre überdurchschnittlichen technischen Fähigkeiten, die sie später in den Großfeldfußball mit einbringen konnten, erklärt Marc Reichert.
(Quelle: Groß-Gerauer & Rüsselsheimer Echo vom 18.11.2006 / bit 18.11.2006)


Autor: mare
Artikel vom 20.11.2006, 11:35 Uhr

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