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Kanusport:
(Deutscher Kanu-Verband e.V.)

Kanutag 2011 im Zeichen der Wiedervereinigung

 
20 Jahre nach der Wiedervereinigung macht sich der Deutsche Kanu-Verband bei seinem Kanutag vom 9.-10. April in Potsdam unter der Organisation des Landes-Kanu-Verbandes Brandenburg die erfolgreiche Vereinigung von DKV und DKSV selbst zum Thema.

Mit einem zweiteiligen Rückblick auf die bewegte Zeit der Vereinigung vor rund 20 Jahren und den daraus gewonnen Erkenntnissen des Zusammenwachsens wird die sogenannte Ideenwerkstatt am Samstag Vormittag eingeleitet. Dabei werden im ersten Teil DKV-Generalsekretär Wolfgang Over und der damalige DKSV-Generalsekretär Werner Lempert unter dem Titel „Der Weg zum gemeinsamen DKV“ von ihren Erfahrungen der damaligen Zeit berichten. Im zweiten Teil am Vormittag werden die beiden damaligen Präsidenten Ulrich Feldhoff und Prof. Dr. Dr. Joachim Weiskopf in einer Prozeßreflektion ihre Eindrücke vom Zusammenwachsen der beiden Verbände schildern.

Am Samstagnachmittag soll daraufhin der Blick in die Zukunft des Verbandes und somit auch des gesamten Kanusports geworfen werden. Hier werden in zwei Blöcken, zum Freizeitsport und zum Leistungssport, die Perspektiven und die Entwicklungen zur Debatte gestellt. Nach Einführungsreferaten der jeweiligen Vizepräsidenten, Hermann Thiebes und Jens Perlwitz, ist der offene Meinungsaustausch erwünscht, damit, ganz im Sinne der Ideenwerkstatt, neue Ideen geboren und Anregungen unterbreitet werden können.

An den Tagen vor und nach der Ideenwerkstatt finden im Seminaris Tagungshotel in Potsdam die Gremientagungen des DKV statt. Einleitend wird am Donnerstag das Präsidium zusammenkommen, um die folgenden Sitzungen vorzubereiten und aktuelle Verbandsthemen zu behandeln. Am Freitag findet die Verbandsausschusssitzung (VA) des DKV statt, die Versammlung der Präsidenten bzw. Vorsitzenden der Landesverbände. Auf dem zweimal im Jahr stattfindenden VA wird in diesem Frühjahr ein volles Programm mit 15 Tagesordnungspunkten behandelt werden. Unter anderem finden die Vorberatungen der anstehenden Wahlen statt, der Haushaltsplan für 2011 wird verabschiedet, aktuelle Änderungen der Wettkampfbestimmungen, die Vergabe von Meisterschaften stehen zur Abstimmung und die Änderung der Ehrungsordnung wird beantragt.

Ebenso umfangreich wird der Ablauf zur Arbeitstagung des Kanutages, die Versammlung der Mitglieder durch ihre Delegierte, am Sonntag. Vordergründig stehen die Wahlen des Vizepräsidenten Finanzen und Inneres, des Vizepräsidenten Freizeitsport und die Bestätigung des Vizepräsidenten Jugend Harald Schüller. Darüber hinaus werden unter anderem Satzungsänderungen, Änderungen der Wandersportordnung, Änderungen der Wettkampfbestimmungen im allgemeinen Teil und die Beitragserhöhung zur Abstimmung gebracht. Die Anhebung der Beitragsordnung wurde bereits auf der Herbst-VA diskutiert und zur breiteren Diskussion in die Landesverbände und Vereine weitergegeben. Der Verbandsausschuss hat die Argumentation zustimmend zur Kenntnis genommen.

Ein nicht unerheblicher Tagesordnungspunkt stellt zudem die Fortschreibung der Ziele und Grundsätze des Deutschen Kanu-Verbandes dar. Hier reagiert das Präsidium des DKV mit der Fortschreibung der Ziele und Grundsätze aus den Jahren 1994 und 2001 auf die aktuellen Entwicklungen im Kanusport und in der Gesellschaft. Ebenso von hoher Bedeutung ist der Antrag zum Schutz vor sexualisierter Gewalt. Der Deutsche Kanu-Verband spricht sich in diesem Antrag ausdrücklich gegen jegliche Form sexualisierter Gewalt innerhalb und außerhalb des Sports aus. Als einen weiteren wichtigen Punkt wird die Dopingprävention im Kanutag thematisiert. Die Regularien zur Dopingprävention bzgl. Schulungsarten, Teilnehmervoraussetzungen an Deutschen Meisterschaften, Organisation der Präventionsschulung und der Gültigkeit sollen nach Antrag in die Wettkampfbestimmungen aufgenommen werden.


Original-Pressemitteilung
Artikel vom 06.04.2011, 14:56 Uhr

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