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American Football:
(Frankfurt Galaxy)

GALAXY gewinnt "European Battle of Champions"

 
Frankfurt. Die Frankfurt GALAXY geht ungeschlagen aus der Saison 2015. Mit einem 34:31-Heimsieg gegen den Britischen Meister London Warriors krönten die „Men in Purple“ ihre perfekte Saison, in der nun 15:0 Siege – 14 in der GFL2 Süd, nun gegen London – zu Buche stehen.

Bis Ende des dritten Quarters lag die GALAXY gegen den seit drei Jahren amtierenden Britischen Meister in Rückstand: Erst zwei GALAXY-Scores hintereinander brachte in einem Vergleich zweier auf Augenhöhe agierender Teams schließlich die Entscheidung.

Passspiel gegen Laufspiel

Während sich die GALAXY auf ihr brandgefährliches Passspiel verließ, bestachen die Warriors durch ein Laufspiel, das ein ums andere Mal kaum aufzuhalten war. Beste Spieler der Gäste waren Runningback Dwayne Watson und Receiver Luc-Benjamin Mbemba, die jeweils zwei Touchdowns erzielten.

Den ersten Score brachten die Warriors auf die Anzeigetafel im mit rund 5400 Zuschauern sehr gut besuchten Frankfurter Volksbank Stadion: Londons Quarterback Nick Jacquet passt über 20 Yards auf Mbemba, bevor Kicker Ian Jacquet auf 7:0 erhöhte.

Die GALAXY glich im Gegenzug direkt aus. Nach einem starken Drive überbrückte GALAXY-Quarterback Emanuel Lewis die letzten zehn Yards selbst und auch Frankfurts Topscorer in der GFL2 Süd, Kicker und Receiver René Möll, traf. Bis zum ersten Seitenwechsel erreichten beide Teams noch jeweils einmal die gegnerische Endzone. Zunächst gingen die Warriors wieder in Führung: Watson tankte sich durch das letzte Yards lila Wand zum 13:7 und Kicker Jacquet erhöhte um einen weiteren Punkt.

Den Ausgleich besorgten 42 Sekunden vor Quarterende erneut Lewis und Möll. Lewis drang dieses Mal nach einem vier Yard langen Rush in die Endzone ein.

Hochklassiges Spiel

Nick Jacquet verschaffte den Engländern durch einen kurzen Pass auf Mbemba Mitte des zweiten Spielabschnitts wieder die Führung, die sein Bruder Ian ein drittes Mal erhöhte. Die GALAXY benötigte nun aber nur 35 Sekunden, um auszugleichen. Lewis passte über 33 Yards auf Laurinho Walch, der verkürzte, und nun zeigte auch Thomas Zampach seine Treffsicherheit und glich per PAT aus.

Perfektes Spiel mit der Zeit bewiesen anschließend die Warriors, die eine Sekunde vor dem Halbzeitpfiff per Field Goal durch Jacquet aus 31 Yards das 24:21 herstellten.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit nahmen die Warriors zunächst viel Zeit von der Uhr, verschossen am Ende ihres Drives aber ein Field Goal aus 31 Yards. Die GALAXY nutzte das Moment und ging durch zwei Scores mit zehn Punkten in Führung. Zunächst lief Evan Harrington über ein Yard in die Warriors-Endzone, danach steuerte Zampach einen zu diesem Zeitpunkt immens wichtigen Zähler zum 28:24 bei.

Das Quarter endete und die GALAXY schickte nach einem erfolglosen Ballbesitz der Warriors erneut die beste Offense der GFL2 aufs Feld. Zehn Minuten vor Spielende war es wieder Harrington, der das letzte Yard in die englische Endzone überwand und das 34:24 erlief. Die anschließende Conversion der GALAXY misslang, so dass es beim Zehn-Punkte-Vorsprung blieb. Im direkten Gegenzug verkürzte London, als Watson kraftvoll seinen zweiten Touchdown erlief. Jacquet brachte die Gäste auf Field Goal-Entfernung heran, doch änderte sich am Spielstand schließlich nichts mehr.

Mit 34:31 gewann die GALAXY am Ende die erste „European Battle of Champions“ und konnte den von ihr gestifteten Pokal selbst in die Höhe stemmen.

Londons Coach Jeff Brown und Quarterback Nick Jacquet, der den GALAXY-Fans während der Saisonabschluss- und Meisterschaftsfeier ein viel bejubeltes Interview auf der Power Bühne gab, kündigten direkt nach Spielende an, eine Revanche zu wollen. „Es hat unglaublich viel Spaß gemacht, vor diesem fantastischen Publikum zu spielen“, betonten beide. Und der ehemalige NFLE-Spieler Brown ergänzte: „Die GALAXY wird die GFL nicht nur sportlich bereichern. Die Fans hier sind unglaublich. Wie früher! Ich bin gerne wiedergekommen und möchte unbedingt nochmal wiederkommen! Wie wäre es mit einer Revanche?“


Original-Pressemitteilung
Artikel vom 05.10.2015, 13:41 Uhr

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